Diagnostik · Gefäße
Carotis-Duplex
Ultraschall der Halsschlagadern — Beurteilung von Engstellen und Wandveränderungen.
Die Halsschlagadern (Carotiden) führen sauerstoffreiches Blut zum Gehirn.
Verengungen oder Wandveränderungen können den Blutfluss beeinträchtigen und das Schlaganfallrisiko erhöhen. Mit dem Duplex-Ultraschall beurteilen wir den Blutfluss und die Gefäßwand ohne Strahlenbelastung.
Mit dem Ultraschall der Halsschlagadern (Carotis-Duplex) prüfen wir, ob die Blutzufuhr zum Gehirn durch Engstellen eingeschränkt ist oder ob an den Gefäßen bereits Veränderungen bestehen, die das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen können.
Die Untersuchung ist schmerzfrei, ohne Strahlenbelastung und dauert in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten. Sie eignet sich zur Risikoabschätzung bei Bluthochdruck, Diabetes, erhöhten Blutfettwerten, familiärer Belastung oder nach einem vorübergehenden neurologischen Ereignis — die Indikation besprechen wir individuell mit Ihnen.
Für die Duplex-Sonographie ist keine besondere Vorbereitung nötig. Tragen Sie bequeme Kleidung mit einem weiten Kragenausschnitt, damit wir die Halsgefäße gut erreichen können.
Im räumlichen Modell können Sie die Halsschlagader näher betrachten. Ziehen Sie innerhalb der Ansicht, um das Modell zu drehen und die dargestellten Strukturen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Wie wird die Untersuchung durchgeführt?
Die Illustration zeigt die Halsschlagadern in einer festen Ansicht. Sie unterstützt die Beschreibung der Duplex-Untersuchung und macht die Lage der Gefäße am Hals nachvollziehbar.
Zunächst hören wir mit einem Stethoskop die Halsgefäße ab. Im Anschluss erfolgt die Ultraschalluntersuchung. Hierzu legen Sie sich auf eine Liege und überstrecken den Kopf leicht.
Zum Abschluss der Untersuchung erhalten Sie Ihren persönlichen Befundbericht.





