Diagnostik · Funktionell
Lungenfunktion (Spirometrie)
Lungenfunktion (Spirometrie) — schnelle Beurteilung Ihrer Atemwege und des Lungenvolumens.
Die Lunge übernimmt den Gasaustausch: Sauerstoff gelangt ins Blut, Kohlendioxid wird ausgeatmet.
Die Spirometrie misst, wie viel Luft Sie ein- und ausatmen und wie schnell. Daraus lässt sich erkennen, ob die Atemwege eingeengt sind (obstruktives Muster) oder ob das Lungenvolumen verkleinert ist (restriktives Muster).
Die Messung erfasst unter anderem das ausgeatmete Volumen in einer Sekunde und das maximale Atemvolumen. Abweichungen können auf Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oder andere Lungenerkrankungen hinweisen — die Einordnung erfolgt immer im Gesamtbild mit Beschwerden, Vorgeschichte und gegebenenfalls weiteren Untersuchungen.
Bitte verzichten Sie vor dem Termin auf Rauchen und starke koffeinhaltige Getränke, sofern nichts anderes mit uns vereinbart ist. Bringen Sie Ihre üblichen Medikamente und eine Liste Ihrer Atemwegsmedikamente mit, damit wir die Messung richtig interpretieren können.
Die Lunge kann durch Schadstoffe, angeborene Veränderungen oder Infektionen geschädigt werden. Mit der Spirometrie lässt sich die Lungenfunktion einfach und schmerzfrei beurteilen.
Im räumlichen Modell können Sie die Lunge näher betrachten. Ziehen Sie innerhalb der Ansicht, um das Modell zu drehen und die dargestellten Strukturen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Wie wird die Untersuchung durchgeführt?
Die Illustration zeigt die Lunge in einer festen Ansicht. Sie ergänzt die Erläuterungen zur Spirometrie und hilft, Lufträume und Atemwege von der Darstellung im räumlichen Modell abzugrenzen.
Wir setzen Ihnen zunächst eine Nasenklammer auf, da die Messung der Luftströme ausschließlich über den Mund erfolgt. Sie atmen anschließend nach Anleitung über ein Mundstück und führen vorgegebene Atemmanöver durch.
Zum Abschluss der Untersuchung erhalten Sie Ihren persönlichen Befundbericht.





